Die Batterie macht am häufigsten Ärger
| 18.03.2025Der Automobilclub registrierte 2024 insgesamt über 3,63 Millionen Pannenhilfen. Das waren rund 102.000 mehr als im Vorjahr (plus 2,9 Prozent). In rund 45 Prozent aller Fälle war eine defekte oder leere Batterie Grund für den Notruf, bei 22 Prozent aller Pannen versagten Motor, Motormanagement oder das Hochvoltsystem eines Elektroautos.
Mit der zunehmenden Zahl an Elektroautos auf den Straßen steigt auch die Zahl der Pannen bei ihnen: 43.678-mal wurden die Gelben Engel von E-Auto-Besitzern gerufen, ein Zuwachs von 46 Prozent gegenüber 2023. Auch hier war eine defekte Starterbatterie mit 50 Prozent die häufigste Ursache. Immer öfter werden die Pannenhelfer auch von Fahrradfahrern gerufen: Hier registrierte der ADAC mit 16.934 Einsätzen eine Steigerung von acht Prozent. Bei mehr als zwei Dritteln (69 Prozent) aller Fahrradpannen ist ein defekter Reifen Grund für den Einsatz.
. Rekordtag für die Gelben Engel war der 9. Januar 2024 mit 19.714 Einsätzen, stärkster Pannenmonat war der Januar mit rund 377.000 Fällen. Immer mehr ADAC-Mitglieder nutzen inzwischen den digitalen Notruf: Der Anteil per App oder Web-App gemeldeten Pannen stieg im Vergleich zu 2023 um 20 Prozent auf rund 600.000. (aum)Photo: ADAC/Joel Micah Miller via Autoren-Union Mobilität
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