Woher kommt eigentlich der Name "Pagenstecher"?!? - Seite 2

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  • | 15.04.2004 16:33

also das wird ja immer besser.
aber den wahren grund weiß noch keiner oder?


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  • | 15.04.2004 16:37

hmm stimm Pagenstecher straße klingt besser als Pferdekastrator straße :D

  • Sven
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  • Sven
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  • | 15.04.2004 16:43

Ist ja pervers :kotz: ich fahr nie wieder dorthin :D:D:D
Wenn sich das rumspricht... :roll::roll: :rolleyes::D

Warum musste überhaupt jemand fragen, was das heißt ? :D

Zitat:
1. Die ältesten Pagendarm-Vorkommen in Lippstadt
Leider ist die Quellenlage für die Frühzeit in Bezug auf die familiären Verhältnisse sehr dürftig. Im Gegensatz zu vielen adligen Familien ist kein Familienarchiv überliefert. Dies hängt wohl auch mit der Entwicklung der gesellschaftlichen Stellung der Familie in Wiedenbrück von einer möglicherweise adligen Ministerialen- oder patrizischen Bürgerfamilie im 14. Jahrhundert zu kleinbürgerlichen Handwerkern im 17./18. Jahrhundert zusammen.

Die frühesten Belege stammen aus der Lippstädter Umgebung. Schon 1291 wird ein Conradus Pagentane als Zeuge in einer Urkunde des Klosters Benninghausen genannt. 1292 wird ein Priester Amelungo dictus Pagentayn erwähnt, der 1294 Kaplan in Lippstadt ist. Wohl ein jüngerer Conrad Pagentan, der als Bürger in Lippstadt bezeichnet wird, kommt in Urkunden von 1323 und 1330 vor. Schließlich wird 1393 in Osnabrück ein Haus `Bagentarnm' beim Dom erwähnt. Diese letzte Erwähnung ist insofern interessant, da das Amt Reckenberg mit seiner Hauptstadt Wiedenbrück eine Exklave des Fürstbistums Osnabrück war und die "Beamten­schaft", soweit sie nicht aus Wiedenbrück selbst sich rekrutierte, aus dem Bistum und insbesondere aus der Stadt Osnabrück stammte. Ein Zusammenhang mit der seit dem 15. Jahrhundert bezeugten Familie im Wiedenbrücker Raum ließ sich für diese älteren Pagendarms bisher nicht belegen, ist aber wahrscheinlich.

An dieser Stelle will ich kurz auf die Herkunft des Namens eingehen. Die urkundlichen Belege lassen den Schluß zu, daß der Name Pagendarm in der Lippstädter Gegend entstanden ist. Ähnliche Namen aus diesem Raum sind Pagenstecher (Warendorf), Pagenstroth (Gütersloh) oder Pagenkamp (Ostlangenberg). Preuß (Lippische Familiennamen) geht davon aus, daß es sich wohl ursprünglich um einen Spottnamen gehandelt hat. Während Brechenmacher (Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen) Pagendarm für einen Übernamen zu niederdeutsch Page = Pferd hält, er setzt aber hinzu, daß wohl eigentlich ein schmales Landstück gemeint sei (also von Pago - Gau, Land und Darm - ein Schlauch). Schließlich deutet Bahlow den Namen als "Roß­schlachter", ähnlich wie Pagenstecher = Pferdekastrator. Aufgrund der ältesten urkundlichen Belege tendiere ich zu der Deutung von Preuß. Page - niederdeutsch für Pferd und tan/tayn/tane - niederdeutsch für Zahn (vgl. hierzu die ältesten Belege zur Unnaer Familie Zahn).

Quelle: http://www.pagendarm.de/geschichte/..rtikel/d.1.html

Dann heißt Page halt Pferd... muss man halt n bisschen umdenken:

Pferd -> Ferrari , Pferdestecher = Ferraristecher = schnelles Auto :D *g*
aaah schon viel besser :) dumdidum...


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  • | 15.04.2004 17:05

@ Sven: Ist ja mal ne geile Kombination !

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  • | 15.04.2004 17:23

ob der webby wohl was darüber weiß :frage:

und wenn man das wirklich wissen will, könnte man ja mal bei der stadt anrufen, die müssten das doch wissen.


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  • | 15.04.2004 18:42

also die idee, mal die stadt anzurufen,
finde ich gut.

die müßten es ja am ehesten wissen.:D


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  • | 15.04.2004 21:23

Zitat:
Zitat von Sven

Johann Rudolf Pagenstecher...
War der erste der illegale Rennen fuhr und ist heute der Schutzengel der Rennfahrer. :D


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  • | 15.04.2004 21:32

das hab ich mich auch schon öfters gefragt!? aber die version von kiwi2000.de find ich am coolsten:D


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  • | 15.04.2004 22:13

Johann Rudolf Pagenstecher (1808 - 1891)

Heiliger Schutzpatron der Illegalen Autorennen und Namensgeber des berüchtigte 1/4 Meilen Rennen in Osnabrücks Innenstadt. Der Namensgeber des berühmten Events, verstarb im Jahre 1891, während eines illegalen Kutschenrennen. Damals wurde er unfair von der Fahrbahn abgedrängt und verendete mit seinem Gespann an einer deutschen Eiche.

Sein Gegner auf dem zweiten Gespann war damals Gottlieb Daimler, welcher für seinen Verstoß gegen die STVO mit einem Stern bestraft wurde.

Die Witte von Johann Rudolf Pagenstecher ist verarmt im Jahre 1893 gestorben, weil die Versicherung nicht für den Tod ihres Mannes aufkommen wollte, da dieser Sein Pferde-Gespann illegal getunt hatte und statt vier Pferden, 8 Pferde vorgespannt hatte, was nicht ordnungsgemäß in die Papiere eingetragen war.

Trotz dieses tragischen Ereignis wurde das 1/4 Meilen Rennen vorgesetzt. Im Finale konnte sich dann mit nur 0,2 Sekunden Vorsprung Karl Benz gegen seinen Kontrahenten Otto, dem späteren Erfinders des sogenannten Ottomotors, durchsetzen.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurden 17 illegale Kutschengespanne stillgelegt und 1137 Platzverweise ausgesprochen.

Seit diesem Tage heist die Stätte dieser Tragödige "Pagenstecher Str." und man sieht noch heute in den Sternen das zufriedene Lächeln von Johann Rudolf Pagenstecher wenn an Carfreitag seinem Tod gedacht wird.



Den Text bitte nicht ganz so ernst nehmen ...... mir war gerade 5 Min langweilig :D

MFG

HAIDUK


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  • | 15.04.2004 22:30

*muhahaha* wie geil, ich piss mir fast in die Hose....

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  • | 15.04.2004 22:40

Zitat:
Zitat von HAIDUK
mir war gerade 5 Min langweilig :D
und ich dachte schon, ich wär der einzige, der mal seine 5 min hat :D


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  • | 15.04.2004 22:52

@haiduk, dietheorie find cih klingt logisch:ok: aber die ist richtig geil:roll:


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  • | 15.04.2004 23:11

Jaja, ich unterdrück jetzt mal meine 5 Min:D
Wo wir gerade bei dem Thema sind?
Kann nicht mal einer füe die PAge wie für die Insle Sylt son Umriss fürs Auto entwerfen?!:D
Wär doch auch mal geil!

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  • | 15.04.2004 23:16

Hmm... also so wirklich weiss es ja anscheinend niemand hier. Ich frage mich allerdings auch, ob der Webmaster das nicht vielleicht weiss, denn der wohnt doch da in der Nähe oder? Das heißt zwar nichts, aber kann ja sein.

Vielleicht schicke ich ja auch mal eine eMail an die Stadt.

€dit: Die beiden Geschichten finde ich übrigens irgendwie cool. Wer Lust hat kann ja noch solch geile Geschichten schreiben. Dann änder ich auch mal den Threadtitel um.

  • Opel-Psycho
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  • | 20.04.2004 16:59

So, sorry für den Doppelpost, aber der muss sein, weil es ein Update ist.
Ich habe mal die Stadt angeschrieben, woher der Name kommt und wen das interessiert, für den ist hier die Antwort.

Sehr geehrter Herr ***,

die Pagenstecherstr. wurde nach der alten Familie des Stadtsyndikus Dr. jur. Arlbrecht Pagenstecher, 1800 bis 1863, benannt. Er war Stüves Freund und Mitarbeiter. Sein Sohn Albrecht, geboren am 11.04.1839 in Osnabrück, gestorben am 08.08.1926 in New York, war der Gründer unserer Bücher- und Lesehalle.
Mit dem Namen Pagenstecher soll an eine Familie erinnert werden, die über Jahrhunderte in der Stadtgeschichte von Bedeutung gewesen ist.
Sie lebt heute verstreut in der ganzen Welt und trifft sich alle zwei Jahre zum Familientag.

Stellvertretend für alle soll hier nur an Dr. jur. Albrecht Pagenstecher, 1800-1863, erinnert werden, der als Stadtsyndikus und späterer Stadtdirektor in der Verwaltung Osnabrücks besonderen Mut bewiesen hat, als er sich bei der Aufhebung der Verfassung (1837) weigerte, seinem König Ernst-August zu Hannover Steuern zu bezahlen.

Sein Sohn, 1839 bis 1926, stiftete 1900 von New York aus dem Osnabrücker Magistrat ein größeres Kapital zur Errichtung der städtischen Bücher- und Lesehalle.

mit freundlichen Grüßen
Gerd Heit
Fachbereich Städtebau -Geodaten-
Tel. ***
Fax. ***
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€dit: Vielleicht ist das ja auch was für die Sektion "Über uns"

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